Winterhilfe

Seit mehreren Jahren gibt es den Ansatz, dass vermehrt im Winter darauf geachtet wird, dass keiner auf der Straße schlafen muss, sofern er dies nicht möchte. Bei Außentemperaturen in der Nacht unter 5 Grad liegt es in der Verantwortung der Bundesländer und Kommunen, für einen Schlafplatz im Warmen zu sorgen. Die Besonderheit hierbei liegt im Blick auf diejenigen obdachlosen MoubrfxKitbürger*innen, die keine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Ihnen ist der Zugang zu einem Obdachlosenheim oder jeglicher anderer Unterbringungseinrichtung nur beschränkt oder gar nicht möglich, da sie in den meisten Fällen keinen Anspruch auf Leistungen in Deutschland haben. Was hat das eine mit dem anderen zu tun, stellt sich der ein oder andere nun vielleicht die Frage? Dabei geht es um die notwendigen finanziellen Mittel, die eine Unterbringung der Art kostet. Sofern ein obdachloser Mensch Hartz-IV erhält, hat er auch die Möglichkeit, dass das Jobcenter ihm das Zimmer im Obdachlosenheim finanziert. Ohne diesen oder einen vergleichbaren Anspruch ist eine Unterbringung nicht möglich und somit verbleiben beispielsweise EU-Bürger*innen in den wärmeren Monaten auf der Straße.
Im Rahmen der Winternothilfe ist dies etwas anders: In der Zeit von NovembeIMG_5163ar bis Ende März eines jeden Jahres ist es jedem Menschen, der auf der Straße lebt, möglich, ein Bett zu erhalten. Dieser Artikel fasst noch einmal ganz gut zusammen, was man als Bürger*in der Landeshauptstadt Potsdam machen kann bzw. wo man sich melden kann, sofern man einen wohnungslosen Menschen im Winter auf der Straße sieht. In enger Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Potsdam und insbesondere mit der AG Wohnungssicherung sind wir in den Wintermonaten verstärkt auf der Straße präsent im Hinblick auf sinkende Temperaturen. Wir geben Heißgetränke aus und vermitteln bzw. begleiten zu den jeweiligen Einrichtungen, die für die Unterbringung der einzelnen Betroffenen zuständig sind.

Scheuen Sie also nicht, uns zu kontaktieren:
0176 12 10 98 77
0176 12 10 98 94